Dienstag, 19. März 2013

Gedankenleere.

Es ist doch immer wieder schön, wenn man Dinge an sich findet, an denen man arbeiten muss/kann/sollte.

Heute ist mir mal wieder besonders auf gefallen, dass ich mich nicht richtig "fallen" lassen bzw. auf etwas einlassen kann.

Als ich anfing zu meditieren, schwirrten mir immer tausend Gedankenstränge auf einmal durch den Kopf. Ich wusste gar nicht, dass ich so viel verschiedene Dingeparallel denken kann. Irgendwann bin ich dann mal auf den Trichter gekommen eine etwas andere Art der Meditation zu probieren, sich einen Weg vorzustellen den man geht bzw. ich stelle mir auch oft einfach einen Ort vor und male ihn mir in Gedanken ganz detailiert aus. Natürlich denkt man dann immer noch, aber die anderen Gedanken werden immer leiser und irgendwann ist man wirklich nur noch an seinem vorgestellten Ort.

Gehen wir jetzt ein Stück weiter. Konzentrieren nur aufs atmen in seinem Ort. Da hörts dann irgendwann bei mir auf. Ich merke irgendwie, dass mein Ort sich langsam verflüchtigt, dass ich loslassen könnte, aber ich kann nicht. Klammere mich an meinen Ort und höre manchmal auch ganz abrupt komplett auf. Reiße die Augen auf um wieder in der Realität an zu kommen.

Ich bin aber eigentlich neugierig auf das was dann kommt. Ich glaube es würde sich gut anfühlen. Irgendwann muss ich mal rüber springen und mich trauen.

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